Noch 2 Tage…..

die letzten Vorbereitungen laufen

Noch 3 Tage, dann springt in Waldsee auf dem Idylischen Stadtsee am SAMSTAG, 8.September 2018 um 9.30 Uhr die Ampel zum Saison Finale der Ruderbundesliga auf grün!

Bis in die Abendstunden wird im Bootshaus und ums Bootshaus herum gearbeitet und vorbereitet. Am Donnerstag kommt der Ligamanager Boris Orlowski mit seinem Kernteam nach Waldsee, dann wird der See zur StadtseeArena umgestaltet und es kann endlich los gehen.

Interview mit Elke Ruthenkolk von Radio7

 Elke Ruthenkolk von Radio7 mit Sebastian Wenzel

Am vergangenen Montag war Elke Ruthenkolk von Radio7 bei uns im Training und zum Interview mit dem Waldsee8er.

Erst wurde Elke in die Welt des Bundesligaruderns eingeführt und dann durfte sie auf Oskar Wilds Steuerplatz einsteigen. „Von außen sieht es ja immer ganz einfach aus, doch wenn man selber im Boot sitzt, merkt man erst wieviel Kraft, Technik und Eleganz in so einem Bundesligaachter steckt. „ist Elke Ruthenkolk nach der Einheit noch ganz euphorisch.

Das ganze Interview gibt es am Sonntag, 2.September 2018 ab 14 Uhr bei Radio7  in der Radio7 Unterwegs- Elke als Motoradreporterin Sendung.

Das Team und Elke
Kapitän Sebastian Wenzel im Gespräch mit Elke Ruthenkolk

 

In Minden am Wasserstrassenkreuz fand der 3. Renntag statt

Gespannt reiste das Waldsee8er Team am vergangenen Wochenende nach Minden zum 3. Renntag der Ruder-Bundesliga.

Die Strecke lag dieses mal am Wasserstrassenkreuz auf dem Mittellandkanal über der Weser.  350 Metrer lang und insgesamt nur 24 Meter breit, also jedes Team hat nur 12 Meter Platz, auf der einen Seite eine Betonmauer, auf der anderen Seite nur durch die Bojenkette getrennt rudert der Gegner. Hier war also Spannung vorher gesagt.

Im Timetrail konnte das Team um Kapitän Sebastian Wenzel gegen den „Sparkasse Hameln-Weserbergland8er“ gewinnen, doch mit der insgesamt 12. Zeit war das Team nicht zufrieden. Auch im Achtelfinale gegen „TÜVNORD Maschsee8er“ blieb nur der zweite Platz.

Im Viertelfinale platzte dann der Knoten und der „Domstadtachter Wetzlar / Limburg“ konnte mit der schnellst gefahrenen Zeit im gesamten Viertelfinale geschlagen werden. “ So ein Lauf müsste uns mal im Timetrail oder Achtelfinale gelingen, “ meinte Steuerroutine Oskar Wild „vielleicht gelingt uns das ja dann im Finale auf heimischem Gewässer am 8. September 2018“ sinniert Schlagmann Leo Seebold.

Im Halbfinale lag der „Emscher Hammer,“ gespickt mit Ruderern, die jede Menge Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen erreicht haben neben dem Waldsee8er am Start. 350 Meter Bord an Bord Kampf und dann hatte der „Emscher Hammer“ den Bugball nach Auswertung des Zielfilms um ein paar cm schneller über die Ziellinine gedrückt. “ Gegen die Jungs kann man mal verlieren, die mussten schon was tun um uns zu schlagen. Schmunzelt Sebastian Wenzel nach dem Rennen.

Im Finale konnte das“ Team Bremen“ deutlich geschlagen werden und in der Tageswertung Platz 11 erkämpft.  Zum 4. Renntag am 18. August 2018 in Leipzig reist das Team  Punktgleich mit „Sprintteam Mühlheim“ auf Tabellenplatz 10. “ Der „KöpenickAchter Berlin“ liegt mit nur einem Punkt mehr auf Rang 8, die wollen wir dann in Leipzig Ärgern. “ Schickt Johannes Wiest eine Kampfansage an die Teams.

Nächster Renntag : 18. August 2018 Leipzig

Finale 8. September 2018  in Bad Waldsee auf unserem Stadtsee

2. RBL Renntag, 2 Siege, sonnige 32° und erschwerte Umstände

Der 2. RBL Renntag ist vorbei, zwei Siege, Tagesplatz 11 und Tabellenplatz 10 sind die Fakten zu diesem heißen, spannenden Renntag.

Am Mittwoch kam die schlechte Nachricht von Dominic Ernesti, er hat sich im Training am Dienstag eine sehr schmerzhafte Blockade im Rücken zugezogen und kann sich nicht mehr aufrichten. – So was nun, auf Backbord war für dieses Wochenende kein Ersatzruderer geplant. Es musste schnell gehandelt werden…eventuell die Wildcard Option ziehen oder jemand muss Domi wieder hinbiegen. Am Donnerstag wurde Dominic zu einer Kollegin von Bea geschickt – Sie konnte ihn wieder aufrichten, aber die Schmerzen waren immer noch gewaltig. Also musste Sebastian Wenzel PlanB mit der Wildcard ziehen und rief das frühere Teammitglied Stefan Domalski in Berlin an, der hatte Zeit und Lust und sagte spontan zu.

So fuhr das Team mit Dominic nach Werder und Stefan kam direkt von Berlin angereist.

Zeitlauf (Platz 13) und Achtelfinale konnte Dominic rudern, danach musste Stefan Domalski übernehmen…nachdem er am Freitagabend schon mal kurz im Boot saß fand er zum Glück schnell in die Abläufe rein. Nur eine knappe halbe Stunde nach dem Achtefinale stand das Viertelfinale gegen den Domstadt8er aus Wetzlar/Limburg an. Ein knapper Sieg lies das Team das erste mal an diesem heißen Tag strahlen.

In der Pause bis zum Halbfinale mussten die Akkus wieder gefüllt werden, dann ging es gegen Dresden an den Start “ das war vom ersten Schlag an ein Krampfrennen“ meint Kapitän Sebastian nach dem Rennen und verzieht sich mit Wasser und Energieriegel in den Schatten.

Zum Glück kämpften alle Teams mit den Temperaturen und im Finale konnten noch einmal alle Kräfte gebündelt werden und die Bremer wurden deutlich geschlagen. Mit dem zweiten Sieg an diesem aufregenden Renntag rutschte das Team zwar vom 8. auf den 10. Tabellenplatz ab, “ aber den holen wir uns beim 3. Renntag am 14. Juli 2018 in Minden wieder vom Emscher-Hammer zurück“ so die Kampfansage vom Team.

 

Der Waldsee8er geht motiviert in den 2. Renntag der Ruder-Bundesliga

Am kommenden Samstag den 9.Juni findet in Werder an der Havel der zweite Renntag der Ruder-Bundesliga statt. Die Jungs aus Bad Waldsee werden sich schon in den frühen Morgenstunden am Freitag auf den langen Weg in das beschauliche Städtlein nahe Potsdam machen.
Vor 4 Wochen reisten die Männer aus dem Süden, noch mit gemischten Gefühlen, zum ersten Renntag nach Frankfurt. Nach überraschend sehr guten Rennen auf dem Main, war die Freude überwältigend, stand am Ende des Renntages ein 8. Gesamtplatz zu buche.
„Mit diesem Ergebnis hatten wir zuvor nicht gerechnet“ , so Kapitän Sebastian Wenzel. „ Uns war schon klar, dass wir nicht zu unterschätzen sind. Aber das der Waldsee8er in der 1.Ruder-Bundesliga gleich am Anfang einstellig fährt, war dann doch sehr überraschend.“

Die letzten Wochen wurden keineswegs auf der faulen Haut verbracht. Durch die zusätzlich gewonnen Motivation, wurde das Training leicht verändert. Diverse Rennanalysen haben gezeigt, dass es hier & da noch einige kleine Schwachstellen gibt. So wurde die letzten Wochen im Krafttraining der Fokus mehr auf Kraftausdauer gelegt. Somit soll verhindert werden das auch noch gegen Ende der Rennen noch genügend Power im Boot ist.
Durch die Urlaubs Situation und auch Abiturprüfungen wurden viele Kilometer in Kleinbooten absolviert. Hierbei konnte noch ordentlich an an RuderTechnik gefeilt werden.
„Die maßgeblichen Trainingseinheiten im Achter, wo wir viele Starts, unsere Stärke, und auch die sehr hohe Rennfrequenz festigen konnten, sind zum Glück nicht gänzlich zu kurz gekommen.“ , so Leo Seebold der Schlagmann des Bundesliga Achters.
Wir werden zuversichtlich nach Werder reisen. Natürlich gilt es das Ergebnis von Frankfurt zu bestätigen. Aber alle sind sich bewusst, dass es kein leichtes Unterfangen wird sich langfristig in der Saison im einstelligem Tabellenbreich zu festigen. Aber wer die Jungs vom Idyllischen Stadtsee kennt weiß, dass genau die Mischung aus Teamgeist, Erfahrung, der unbedingte Wille und auch der Spaß am Achterfahren undendliche Energien frei setzen kann.
Das große Ziel liegt natürlich immer noch am 8.September. Hier kommt der komplette Bundesliga Tross zum Saisonfinale nach Bad Waldsee. So etwas hat es noch nie in der Vereinsgeschichte gegeben. Unsere Mannschaft fährt ihre Rennen in der ersten Ruder-Bundesliga auf heimischen Gewässer. „Auf unserem See!!“

Erfolgreicher Saisonauftakt für den Waldseeachter

Der Achter des Rudervereins Waldsee kehrt mit Platz 8 vom ersten Renntag zur Ruderbundesliga aus Frankfurt zurück.

Fuhren die Waldseer vergangene Saison noch um die Plätze 5 bis 8 in der zweiten Ruderbundesliga, schaffen sie das jetzt auch in der ersten Liga. Zu erwarten war das keineswegs, vielmehr lautete die Prognose vor der Saison: höchstwahrscheinlich hintere Tabellenplätze, wenns geht, so teuer wie möglich verkaufen. Das taten die Ruderer aus Waldsee dann auch, allerdings in den einstelligen Tabellenrängen.

Den Auftakt zum ersten Renntag machte eine knappe Niederlage gegen den am Ende Viertplatzierten Achter aus Münster. Zu Buche stand die zehntschnellste Zeit nach dem Zeittrial.

Ein nahezu perfektes Rennen gelang dem Waldseeachter im Achtelfinale gegen Pirna. Mit bis zum Schluss konsequent sauberer und druckvoller Wasserarbeit konnte der Achter aus Pirna knapp geschlagen werden. Damit war für den Waldseeachter das Tagesziel, nicht in die unteren Tabellenränge zu rutschen, bereits erfüllt. Der Rest konnte nur noch gut werden.

Im darauffolgenden Viertelfinale bekamen es die Waldseer mit dem schon in der vergangenen Saison in der ersten Liga stark fahrenden Achter aus Wurzen zu tun. Hier lautete die Devise, so lange wie möglich am Gegner dran bleiben und ein gutes Rennen liefern. Das gelang dem Boot aus Waldsee bis zur Streckenhälfte, dann aber fuhren die Wurzener einen deutlichen Sieg heraus. Dennoch reichte die gefahrene Zeit aus, um in den beiden verbleibenden Rennen um Platz 5 bis 8 zu fahren, etwas, was bis dato niemand erwartet hätte.

Fast wäre dem Waldseeachter im Halbfinale eine kleine Sensation gelungen, doch der Achter aus Dresden erwies sich auf den letzten 80 Metern als stärker, so dass das Rennen knapp verloren ging, und die Chance, im Finale um Platz 5 und 6 zu fahren, nicht mehr gegeben war.

Auch wenn es im Finale „nur noch“ um Platz 7 und 8 ging, war es für den Waldseeachter ein weiteres kleines Highlight, denn der Gegner war der mit ehemaligen Weltmeistern und Olympiasiegern bestückte Emscher Hammer Achter. Mit diesem lieferten sich Bauer, Wenzel, Wild und Johannes Wiest schon in den Jahren 2009-20011 spannende Duelle in der ersten Ruderbundesliga. Ihre ganze Erfahrung und Fitness zum Ausdruck gebracht, setzten sich die Ruderer aus Wanne-Eickel und Frankfurt gegen die Waldseer durch und gewannen das Rennen. Das bedeutete am Ende des 1. Renntages ein aus Waldseer Sicht erfolgreicher Platz 8.

Diese gute Ausgangslage nehmen die Ruderer zum nächsten Renntag mit, der in knapp vier Wochen in Werder bei Potsdam stattfinden wird.

Waldseeachter startet in der 1. Ruderbundesliga

Kommendes Wochenende ist es wieder soweit, die Ruderbundesliga startet in die neue Saison. Den Auftakt bilden die Rennen in Frankfurt auf dem Main. Aufgrund struktureller Maßnahmen starten die Ruderer vom RV Waldsee dieses Jahr in der 1. Liga, was 2011 das letzte Mal der Fall war.

Das bedeutet für den Waldseeachter sportlich eine besondere Herausforderung. War man letzte Saison noch im Mittelfeld der 2. Liga platziert, gilt es nun sich gegen Erstligateams möglichst gut zu behaupten und eine zufriedenstellende Platzierung in der Erstligatabelle zu erreichen.

Neben dem Wintertraining und dem mittlerweile konstanten Training auf dem Wasser könnte den Waldseer Ruderern zugutekommen, dass sich das Team seit nunmehr fast drei Jahren kaum verändert hat und die Gegner aus ganz Deutschland auf eine Mannschaft treffen werden, die gut eingefahren wirkt. Wie viel das wirklich wert ist, wird sich nächsten Samstag in den insgesamt fünf Rennen zeigen. Am Start für den Waldseeachter sind: Sebastian Weisse, Philipp Bauer, Sebastian Wenzel, Dominik Ernesti, Stefan Leißle, Johannes Wiest, Niklas Wiest, Leo Seebold, Fabian Wiest und Steuermann Oskar Wild.