Der Waldseeachter freut sich auf den Heimrenntag

Am kommenden Samstag den 8. September springen das letzte Mal für dieses Jahr die Startampeln der Ruderbundesliga auf Grün.

Für den Waldseeachter wird dies ein ganz besonderer Tag. Zum ersten Mal findet ein Renntag der Ruderbundesliga im Süden der Republik statt, nämlich auf dem heimischen Stadtsee in Bad Waldsee. Seit Monaten bereits laufen die Vorbereitungen für den Erwin-Hymer-Renntag, um den schnellsten Sprintachtern Deutschlands auf dem Stadtsee perfekte Bedingungen zu ermöglichen. Denn schließlich werden in Bad Waldsee die entscheidenden Rennen um den Titel des Liga-Champions ausgetragen und dazu will sich der Ruderverein von seiner besten Seite präsentieren. Los geht es am Samstag ab 9:30 Uhr mit den Zeitläufen der 18 Männerachter und 9 Frauenachter und ab 16:30 Uhr finden die Finalläufe mit anschließenden Siegerehrungen statt.

Auch einige Waldseer Firmen werden im Rahmen eines Sprintcups mit Firmenvierern gegeneinander antreten, auch wenn hier natürlich der Spaß am Sport im Vordergrund stehen wird.

Doch neben den vielen spannenden und hochkarätigen Sprintrennen erwartet die Besucher ein vielseitiges Rahmenprogramm rund um das Bootshaus- und Freibadgelände. So gibt es die Möglichkeit verschiedene Wassersportarten einmal auszuprobieren und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Vereinsgaststätte des Rudervereins wird ganztägig bewirtet sein und auf dem Gelände werden diverse Essensstände ein vielfältiges kulinarisches Angebot garantieren.

„Natürlich ist die Vorfreude des Waldseeachters, aber natürlich auch Seitens des ganzen Rudervereines auf den Heimrenntag riesig. Wir freuen uns, dass wir den Waldseern mit der Ruderbundesliga ein spektakuläres Ruderevent präsentieren können und das auch noch mit Waldseer Beteiligung.“, schildert Vorstand Dieter Seebold die Stimmungslage im Ruderverein.

Das Team Waldseeachter freut sich auf die heimische Unterstützung und hofft natürlich auf eine tolle Stimmung rund um den Stadtsee: „Wir wollen den anderen Achtern aus ganz Deutschland zeigen, dass Waldsee mehr ist als ein kleines, beschauliches Städtchen und freuen uns riesig auf den Schlagabtausch auf heimischem Gewässer.“

 

Waldseeachter bleibt hinter den Erwartungen zurück

Der Waldseeachter kehrt mit Platz 16 und enttäuschten Gesichtern vom vierten Renntag zur Ruderbundesliga aus Leipzig zurück.
Eigentlich begann der Tag mit einem starken Zeitlauf gegen den Lokalmatador aus Wurzen sehr erfreulich. Das Team war sich einig, dass sich auf die neuntschnellste Zeit im ersten Rennen gut aufbauen lässt und an diesem Tag das Ziel, einen einstelligen Tagesplatz zu errudern, möglich sei.

Mit Zuversicht ging es im Achtelfinale in das Rennen gegen den Achter aus Bremen. Vom Start an lagen die Waldseer vorne, doch auf den letzten 50 Metern schob sich der an diesem Tag bärenstarke Achter aus Bremen nach vorne und entschied das Rennen mit der Winzigkeit von 1/100 Sekunde für sich. Die Enttäuschung war natürlich riesig, denn ein Sieg hätte den Waldseern den Kampf um die Plätze 1 bis 8 ermöglicht.
Im Viertelfinale lag nun der Achter aus Pirna neben dem Waldseeachter am Start. Aufgrund technischer Probleme gelang es den Jungs aus Waldsee leider nicht einen Sieg heraus zu fahren und wieder musste man sich mit nur wenigen Zentimetern Rückstand geschlagen geben.

„Zwei solch knappe Niederlagen hintereinander schmerzen sowohl körperlich als auch psychisch schwer. Dementsprechend schlecht war natürlich auch die Stimmung vor den letzten beiden Rennen und daher gestalteten sich auch diese alles andere als optimal“, so der Teamälteste Philipp Bauer.

Trotzdem rauften sich die Jungs aus dem Süden noch einmal zusammen und konnten nach einem wiederrum sehr knappen Rennen das Halbfinale gegen die befreundeten Jungs aus Lübeck für sich entscheiden.

Aber die extrem knappen Rennen und wohl auch die hohen Temperaturen nagten deutlich sichtbar am Waldseeachter und so gelang es nicht den Achter aus Lübeck, auf den man aufgrund des komplizierten Systems der Ruderbundesliga im Finale noch einmal traf, ein zweites Mal zu schlagen. Unter Flutlicht und bei überragender Stimmung der vielen Zuschauer an der Strecke musste wieder das Zielfoto entscheiden und wieder waren es nur wenige Zentimeter, die den Waldseern zum Sieg fehlten.

„Natürlich sind wir sehr enttäuscht über den Verlauf dieses Renntages und den 16. Platz. Dreimal haben wir am Sieg geschnuppert und schlussendlich jedes Mal um wenige Hundertstel verloren. Wir können uns momentan selber nicht genau erklären woran es gelegen hat. Positiv allerdings stimmt mich der Zeitlauf, indem wir gezeigt haben was möglich ist. Nun müssen wir drei Wochen lang nochmal hart trainieren um dann unseren Heimvorteil in Waldsee besser nützen zu können.“, fasst Teamkapitän Sebastian Wenzel den Renntag zusammen.

In der Jahreswertung liegt der Waldseeachter weiterhin auf Platz 10, allerdings sind die Kontrahenten deutlich näher gerückt und somit wird es beim Saisonfinale in Bad Waldsee für den Waldseeachter noch einmal richtig spannend. Auch an der Tabellenspitze geht es extrem knapp zu und so dürfen sich die Zuschauer beim Erwin-Hymer-Renntag am 8. September auf spannende Rennen freuen.

Der Waldseeachter freut sich auf zahlreiche Zuschauer rund um den Stadtsee und hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Foto: Ruderbundesliga / Alexander Pischke

Waldsee8er auf dem Weg nach Leipzig

Am kommenden Samstag, den 18. August, findet der vierte Renntag der Ruderbundesliga in Leipzig statt. Mit Vorfreude werden sich die Ruderer vom Waldseeachter bereits am frühen Freitagmorgen auf den Weg nach Sachsen machen, denn der Renntag in Leipzig bringt so einige Besonderheiten mit sich.

Gerudert wird in der Elsterflutbettarena im Clara-Zetkin-Park. Dieser steht an diesem Wochenende ganz im Zeichen des Wassers, denn rund um die Regattastrecke findet das „Leipziger Wasserfest“ statt, was wieder mehrere tausend Zuschauer an die Strecke locken wird und eine einzigartige Stimmung verspricht. Des Weiteren werden die Finalläufe bei Dunkelheit unter Flutlicht stattfinden, wie jedes Jahr eine ganz besondere Erfahrung für die Sportler. Ein weiterer Grund zur Freude für die Jungs vom Ruderverein Waldsee sind die vielen Familienangehörigen und Fans des Waldseeachters, die mit nach Leipzig reisen werden. Das gibt schon einen kleinen Vorgeschmack für den anstehenden Finalrenntag bei uns in Waldsee.

Doch wie die letzten beiden Jahre, verlief die Vorbereitung für den Renntag in Leipzig nicht ganz optimal. Aufgrund von Urlaubs- und Verletzungsbedingten Ausfällen konnte nicht immer wie geplant im Achter trainiert werden, sondern es musste öfters auf den Vierer oder Zweier ausgewichen werden, dennoch blickt Teamkapitän Sebastian Wenzel zuversichtlich auf das Wochenende: „Erfahrungsgemäß liegt uns die Strecke in Leipzig sehr gut, wir haben es auch letztes Jahr nach schwieriger Vorbereitung hier geschafft gute Rennen zu zeigen. Das wollen wir auch dieses Jahr wieder tun und dafür wurde in den „Kleinbooten“ hart trainiert.“

Doch nicht nur im Training wird hart gearbeitet, denn im Hintergrund laufen bereits seit Monaten die intensiven Vorbereitungen für das Finale der Ruderbundesliga, im Rahmen des „Erwin-Hymer-Renntages“ auf dem Stadtsee, um dann am 8. September ein grandioses Event auf die Beine stellen zu können. „Die Vorfreude auf unser „Heimspiel“ hier auf unserem Stadtsee ist natürlich riesig! Wir sind dankbar und stolz, dass durch harte Arbeit und monatelange Planungen seitens der Vorstandschaft, des Ausschusses und vieler fleißiger Vereinsmitglieder dieses tolle Event hier in Waldsee stattfinden kann “, so Johannes Wiest 2. Vorstand des Ruderverein Waldsees und Ruderer im Waldseeachter.

Foto: Alexander Pischke / Ruderbundesliga